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PANORAMAWANDERUNG ZUM PIZALUNSTEIN UND CHIMMISPITZ

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Blick vom Chimmispitz

ÜBERBLICK

📍Start: St. Margrethenberg

⛰️Höchster Punkt: Chimmispitz 1814 m.ü.M.

🏁Ziel: Pfäfers

🕗Dauer: 7 Stunden

🥾Distanz: 14 km

⬆️Aufstieg: 837 Hm

⬇️Abstieg: 1209 Hm

🌄Charakter: Panoramawanderung

🔵Schwierigkeit: Mittel (T2, Bergwanderung)

☀️Jahreszeit: Ab April-November

🌄WEITE BLICKE, STILLE HÖHEN UND EIN SANFTER ABSTIEG INS TAL

Die Panoramawanderung vom St. Margrethenberg oberhalb von Pfäfers führt durch eine abwechslungsreiche Voralpenlandschaft mit lichten Wäldern, sanften Wegen und beeindruckenden Tiefblicken ins Rheintal. Insgesamt ist es eine abwechslungsreiche, mittelschwere Wanderung mit herrlichen Aussichtspunkten und erster kurzen weglosen Erfahrung.

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Aussicht vom Pizalunstein

🗺️WO LIEGT DER PIZALUNSTEIN UND CHIMMISPITZ

Der Pizalunstein und der Chimmispitz liegen beide im Kanton St. Gallen in der Ostschweiz. Sie befinden sich oberhalb von Pfäfers, im Grenzgebiet zwischen dem Taminatal, Graubünden und dem Rheintal.

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ANREISE

Die Anreise zur Wanderung ist gut mit Auto oder ÖV möglich.

🚗 Mit dem Auto

  • Über die Autobahn A3 bis Ausfahrt Bad Ragaz.

  • Von Bad Ragaz Richtung Pfäfers fahren.

  • In Pfäfers gibt es Parkmöglichkeiten beim Feuerwehrdepot.

  • Danach weiter mit ÖV bis St. Margrethenberg, Dorf

 

🚆 Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

  • Mit dem Zug bis Bahnhof Bad Ragaz.

  • Ab dort mit dem Postauto nach Pfäfers, Postplatz.

  • Weiter mit dem Postauto Richtung St. Margrethenberg, Dorf.

📍AUSGANGSPUNKT ST. MARGRETHENBERG

Der St. Margrethenberg liegt auf einem sonnigen Hochplateau rund 1'200 m ü. M. Die Streusiedlung ist geprägt von typischen Walserhäusern, offenen Wiesen und ruhigen Waldstücken.

Im Mittelalter entstand das Dorf als Klosterwirtschaft des Kloster Pfäfers.

Die Kapelle auf dem Berg wurde bereits im 12. Jahrhundert dem Heiligen Salvator (Jesus, dem Retter) geweiht. Die Heilige Margareta genoss im Hochmittelalter grosse Verehrung in der Abtei Pfäfers, sodass später sich der Name der Patronin auf den Berg übertrug und die Siedlung heute als St. Margrethenberg bekannt ist.

Unweit des Ausgangspunkts befindet sich die ehemalige Militäranlage Festung Furggels, ein historisches Artilleriewerk aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Das Geschützwerk versteckt sich geschickt hinter alten Ställen und wirkt fast wie ein Teil der Landschaft, was seine einzigartige Tarnung verdeutlicht.

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Dorf St. Margrethenberg

🥾ZUR WANDERUNG

Die Wanderung beginnt südöstlich vom St. Margrethenberg auf dem rot-weissen Bergwanderweg, der gut markiert ist. Der Aufstieg verläuft angenehm über Wiesen und lichte Wälder, und nach etwa 1 Stunde erreicht man über eine Eisentreppe den Pizalunstein. Von dort schweift der Blick über die Churfirsten, ins Rheintal bis zum Prättigau. Unterhalb des Gipfels lädt eine kleine Feuerstelle mit Bänken zu einer Pause ein.

Vom Pizalunstein führt der Weg hinunter in den Wald, der Pfad verläuft schattig und ruhig. Unterwegs passiert man das Naturfreundehaus Landquart, das auch gemietet werden kann, und kurz danach ein kleines Holzhaus mit Terasse, das früher als Restaurant diente. Immer wieder öffnen sich Lichtungen mit schönen Ausblicken ins Tal, bevor es weiter Richtung Chimmispitz geht.

An einem Bauernhof vorbei verläuft der Weg zunächst kurz auf einer asphaltierten Strasse bis zum Abzweiger Maton, ab hier führt der Weg etwas steiler durch den Wald hinauf zur Alp. Bei der Alp öffnet sich ein weiteres überwältigendes Panorama, und von hier aus ist es nur noch ein Chatzensprung bis zum Gipfel Chimmispitz. Oben am Grenzberg zwischen dem Kanton St. Gallen und Graubünden erwartet die Wandernden eine weite Rundsicht über die Ostschweizer Alpen, das Taminatal und das Sarganserland, sowie eine herrlich erarbeitete Steinmauer. Ideal für Fotos und eine Rast.

Vom Gipfel Chimmispitz geht es zurück zur Alp Maton. Weiter verläuft der Weg mit toller Aussicht über den „Grot“ in Richtung Ragolerberg, teils offen, teils im lichten Wald. Vom Skihüttli am Ragolerberg geht es weglos zunächst südwestlich an zwei Ställen vorbei, dann südlich zum Einstieg in den Ragolerwald. Im Wald nimmt der Pfad wieder klarere Formen an und führt stetig bergab, vorbei an einer Jagdhütte, bevor die Hauptstrasse zum St. Margrethenberg erreicht wird.

Der Wanderweg endet an der Taminatalstrasse, die direkt nach Pfäfers zurückführt. Die letzten Meter verlaufen entspannt, und mit etwas Glück lassen sich links unten Gämsen beobachten.

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Alp Maton

🏁ZIELORT PFÄFERS

Pfäfers liegt oberhalb von Bad Ragaz am Eingang ins Taminatal und umfasst mehrere Dörfer und Weiler, darunter Pfäfers, Valens, Vasön, Vättis, Vadura und St. Margrethenberg. Die Gesamtfläche der Gemeinde ist gross, aber nur ein kleiner Teil ist besiedelt. Sie hat nur rund 1500 Einwohner und zeichnet sich durch viel Natur aus. Pfäfers wurde erstmals im 8. Jahrhundert schriftlich erwähnt und wurde durch das Benediktinerkloster früh besiedelt. Es war über Jahrhunderte lang das kulturelle und religiöse Zentrum der Region. Heute ist die barocke Klosteranlage mit Kirche ein bedeutendes Kulturdenkmal. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die mittelalterliche Burgruine Wartenstein. Nach einer kurzen Wanderung wird man mit einer wunderschönen Aussicht ins Rheintal belohnt.

Ein beliebtes Ausflugsziel ist die beeindruckende und enge Taminaschlucht mit ihrem gut ausgebauten Weg. Der Ausflug lässt sich sehr gut mit einem Besuch im Altes Bad Pfäfers verbinden, wo die 36,5 °C warme Thermalquelle entspringt und das Gebäude heute als Museum dient.

Ebenfalls ein Besuch wert ist die moderne Taminabrücke (2017 eröffnet), die Pfäfers und Valens verbindet. Sie zählt zu den grössten Bogenbrücken der Schweiz. 

Wer auf dem Rückweg in Bad Ragaz nochmals einen Stopp einlegen möchte, dem empfehle ich, den Tag in der Tamina Therme ausklingen zu lassen.

📄ROUTE ALS PDF

Hier kannst du das PDF zur Wanderung gratis bestellen:

📡ROUTE AUF SCHWEIZMOBIL

Hier kannst du die Route der Wanderung gratis bestellen:

🌿NATUR & BESONDERHEITEN

Die Natur rund um St. Margrethenberg ist bekannt für ihre reichhaltige Vogelwelt. Neben den grossen Vogelzügen im Frühling und Herbst sind immer wieder Birkhühner und Steinadler zu beobachten.

Auch Gämsen sind hier häufig anzutreffen, und das Gebiet gilt als Luchs- und Wolfsrevier, wobei immer wieder Sichtungen gemeldet werden.

Die Pflanzenwelt ist ebenfalls besonders reizvoll. Neben den klassischen Fichten- und Föhrenbeständen findet sich auch der Vogelbeerbaum, der farbliche Akzente setzt. Die Alpwiesen blühen im Frühling in bunten Farben, während im Herbst Steinpilze und Eierschwämme zu entdecken sind.

Im Ragolerwald werden die Sedimentgesteine besonders eindrücklich sichtbar. Sie veranschaulichen den Meeresboden des Urmeers Thetys und wirken wie ein aufgeschichteter Zeitungsbund, der die Erdgeschichte der Region spürbar macht. Dieses geologische Highlight lässt sich gut auf dem Weg vom Ragolerberg Richtung Jagdhütte beobachten und bietet einen spannenden Einblick in die Entstehung der Alpen.

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Geologischer Einblick ins Sedimentgestein

⚠️SICHERHEITSHINWEISE

1. Trittsicherheit erforderlich, bei Nässe können einzelne Passagen rutschig sein

2. Sonnenauf- und -untergang beachten, v.a. bei früher oder später Anreise

3. Trampelpfad bei Ragolerbergwiese nicht verlassen, zum Schutz der Pflanzen

4. Genügend Wasser mitnehmen, keine Auffüllmöglichkeiten

5. Keine Gipfelkreuzfotos beim Pizalunstein, Absturzgefahr

6. Nicht empfohlen bei starkem Wind, wegen herunterfallenden Ästen

7. Bei Gewitterprognose nicht geeignet, Blitzschlag auf Gipfel und Gräten

✅CHECKLISTE

Hier kannst du die "Checkliste sichere Tageswanderungen" gratis bestellen:

💛MEINE PERSÖNLICHEN EMPFEHLUNGEN ALS WANDERLEITERIN

Gehe die Wanderung möglichst am frühen Morgen oder am Mittag. Die meisten Tagesgäste starten mit dem 10-Uhr-Postauto, wodurch es auf den Wegen deutlich voller wird.
Frühere bzw. spätere Tageszeiten erhöhen ausserdem die Chance, Wildtiere wie Gämsen und Birkhühner zu beobachten.

🧭MÖCHTEST DU DIESE WANDERUNG GEFÜHRT BUCHEN?

Auf meinen geführten Wanderungen biete ich lokales Wissen, Sicherheit auf der Route und die Chance, Wildtiere und Landschaften noch intensiver zu entdecken an. Interessiert? Dann fülle doch gleich das Kontaktformular aus und ich werde dir so schnell als möglich antworten:

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